Der Spanier Toni Elias ist alles andere als optimal in das Wochenende auf dem Sachsenring gestartet. Am Freitagmorgen stürzte er gleich zwei Mal - zunächst in der schnellen Rechtskurve zum Sachsengrund hinunter auf kalten Reifen, dann wenig später am Ende der Start-Ziel-Geraden. Dabei flog Elias so heftig in die Airfences, dass eine davon kaputt ging. Am Nachmittag griff der Spanier wieder an, drehte 24 Runden und klassierte sich als 16. rund zwei Sekunden hinter der Spitze.
"Zuerst einmal bin ich happy, denn ich war trotz der beiden Stürze von heute Morgen in guter Verfassung", so der amtierende Moto2-Weltmeister. "Beide Stürze waren bei über 200 km/h, aber ich habe nur eine kleine Abschürfung an meinem rechten Arm. Ich liebe diese Strecke, aber ich beginne langsam diese Kurve [zum Sachsengrund hin] zu hassen, den ich bin dort in der Vergangenheit schon oft gestürzt."
"Aber egal, heute Nachmittag konnten wir den Plan fortführen, aber ich hatte ein paar kleine Probleme mit dem Gefühl für die Front und mit dem Grip hinten. Es ist wichtig, dass wir das Einlenkverhalten des Motorrades verbessern, da diese Strecke sehr verwinkelt ist. Das ist unser Hauptziel für morgen", beendete Elias seine Ausführungen.

diese MotoGP Nachricht