Nach dem enttäuschenden Doppelausfall in Katar hatte das Pramac-Team am Freitag in Jerez wieder etwas mehr Freude - zumindest mit einem Fahrer. Denn Randy de Puniet war gut unterwegs und konnte sich mit Trainings-Rang sechs am Nachmittag auch eine gute Position sichern. "Ich bin recht glücklich über unsere Arbeit. Wir haben im Vergleich zum Morgen viele kleine Dinge geändert und die Ergebnisse davon können sich sehen lassen. Das Gefühl mit der Maschine ist hier echt gut. Wenn wir die heutige Arbeit fortführen, können wir gut abschneiden", sagte der Franzose, der lediglich an der Traktionskontrolle noch etwas verbessern wollte.
De Puniets Strecken-Ingenieur Marco Rigamonti konnte sich dank der guten Ergebnisse seiner Arbeit auch freuen. "So wie in Katar verbessern wir uns jede Session. Die sechstbeste Zeit des Nachmittags ist ein gutes Ergebnis und wir hoffen, diesen Level den Rest des Wochenendes zu halten. Wir müssen bei der Traktionskontrolle noch etwas nachjustieren, damit Randy noch etwas mehr Vertrauen gewinnt", erklärte Rigamonti.
Noch viel Vertrauen finden muss Loris Capirossi, der am Nachmittag zwar zulegen konnte, aber dennoch nicht über Rang 14 im zweiten Training hinauskam. "Ich habe weiter Probleme mit der Front der Maschine. Ich bekomme dort nicht das richtige Gefühl. Wir probieren verschiedene Lösungen, aber wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen", berichtete der Italiener. Ein großes Problem war seine Schulter, die er sich in Katar verletzt hatte. Zwar wurde sie am Morgen abpunktiert, doch das half nur wenig. "Ich hoffe, das ist morgen besser. Wir müssen besser werden."

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