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MotoE Le Mans 2021: Granado gewinnt nach spektakulärem Finish

Eric Granado gewinnt das MotoE-Rennen in Le Mans nach einem epischen Kampf. Dominique Aegerter und Lukas Tulovic verpassen in Frankreich das Podium knapp.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Eric Granado gewinnt in Le Mans nachdem er von der Pole startet und bis auf Platz 7 zurückfällt. In der letzten Kurve setzt er das entscheidende Manöver gegen Alessandro Zaccone, der nach einer Strafe nur Rang 3 belegt.

Dominique Aegerter wird nur Vierter nachdem er lange um die Führung kämpf und auch Lukas Tulovic landet nur auf P7 nachdem er lange auf Podiumskurs unterwegs ist.

MotoE in Le Mans: Der Rennfilm

Vor dem Start: Auf dem Weg zur Startaufstellung crashten Andrea Mantovani und Miquel Pons, der von Platz 2 hätte starten sollen. Pons wirkte verletzt, Mantovani blieb zwar unverletzt, sein zerstörtes Bike ließ aber einen Start nicht zu.

Startaufstellung: 1. Eric Granado; 2. Miquel Pons (Nicht gestartet); 3. Matteo Ferrari; 4. Xavi Cardelus; 5. Alessandro Zaccone, 6. Dominique Aegerter; 7. Andrea Mantovani (Nicht gestartet); 8. Fermin Aldeguer; 9. Yonny Hernanez; 10. Hikari Okubo; 11. Jordi Torres; 12. Lukas Tulovic; 13. Jasper Iwema; 14. Andres Pires; 15. Mattia Casadei; 16. Corentin Perolari; 17. Kevin Zannoni; 18. Maria Herrera.

Start und 1. Runde: Alessandro Zaccone übernimmt in der ersten Bremszone die Führung, Dominique Aegerter kommt auf Platz 2. Eric Granado wird im Laufe der ersten Runde von Okubo und Cardelus auf P5 durchgereicht. Dominiquer Aegerter übernimmt nach einem Fehler von Zaccone die Platz 1.

2. Runde: Granado wird weiter durchgereicht. Auch Ferrari und Aldeguer gehen vorbei. Zaccone fällt nach einem weiteren Fahrfehler auf P4 zurück. Jasper Iwema crasht. Dadurch übernimmt Zaccone wieder Platz 3. Okubo geht an Aegerter vorbei und übernimmt die Führung. Lukas Tulovic kommt bis auf P9 nach vorne.

3. Runde: Zaccone überholt Okubo und Aegerter in einem einzigen Manöver. Okubo wird daraufhin von Fermin Aldeguer abgeschossen. Aegerter übernimmt zwischenzeitlich die Führung, verliert sie aber umgehend wieder an Zaccone.

4. Runde: Lukas Tulovic kommt durch das ganze Chaos bis auf Platz 3 nach vorne. Torres und Granado folgen auf P4 und 5. Casadei, Ferrari, Hernandez, Perolari und Herrari komplettieren die Top-10.

5. Runde: Granado geht an Torres vorbei auf P4. Die ersten acht Fahrer sind mit insgesamt weniger als 1,5 Sekunden Abstand unterwegs. Erst dahinter öffnet sich eine Lücke zu Herrera.

6. Runde: Aegerter attackiert Zacone mehrmals, kann sich aber nicht durchsetzen. Dasselbe gilt für Granado, der Tulovic im Gegensatz dazu überholt und Platz 3 übernimmt. In der letzten Kurve geht Granado auch noch an Aegerter vorbei.

7. und letzte Runde: Granado überholt Zaccone, wird aber kurze Zeit später wieder ausgekontert. Aegerter geht weit und blockt auch Tulovic. Aegerter fällt auf P4 zurück, Tulovic auf 7. Granado geht in der vorletzten Kurve an Zaccone vorbei, der Italiener kontert, wird aber am Ausgang der letzten Kurve wieder von Granado überholt. Das ist das entscheidende Manöver.

Zieleinlauf: Eric Granado gewinnt vor Alessandro Zaccone und Mattia Casadei. Aegerter wird Vierter vor Jordi Torres, Yonny Hernandez und Lukas Tulovic auf P7. Matteo Ferrari, Corentin Perolari und Maria Herrera komplettieren die Top 10. Zaccone erhält nach Rennende noch eine Strafe, da er nach der letzten Kurve die Streckenlimits missachtet hatte und fällt auf Platz 3 zurück. Casadei wird somit Zweiter.

Crashes & Defekte: Bereits vor dem Start stürzten Miquel Pons und Andrea Mantovani. Beide nahmen anschließend nicht am Rennen teil.

In der dritten Runde kollidierten Okubo und Aldeguer in Kurve 3.

Wetter: Das Rennen fand unter trockenen Bedingungen statt. Das Quecksilber stieg auf 17 Grad, die Streckentemperatur betrug 25 Grad.


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