IndyCar

IndyCar sagt alle Saisonrennen bis Ende April ab

Die IndyCar-Serie muss die ersten vier Rennen der Saison 2020 in Folge der Coronavirus-Pandemie absagen. Weitere Ausfälle quer durch die USA.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Die aktuelle Absagen-Flut im Motorsport macht auch vor den USA nicht Halt. Wie die IndyCar-Serie an diesem Freitag mitteilte, werden alle Rennen im März und April abgesagt. Davon betroffen sind vier Veranstaltungen, beginnend mit dem Saisonauftakt in St. Petersburg am kommenden Wochenende.

Ebenfalls aufgrund der Coronavirus-Pandemie zunächst nicht stattfinden werden die drei nachfolgenden Rennen in Alabama (03.-05. April), Long Beach (17.-19. April, bereits früher abgesagt) sowie auf dem Circuit of the Americas im texanischen Austin (24.-26. April).

Bis zuletzt hatten die Indycar-Verantwortlichen versucht, das Auftaktrennen in St. Petersburg, Florida über die Bühne zu bringen. Der letzte Plan vor der endgültigen Absage sah vor, unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu fahren.

Die aktuellen Entwicklungen rund um die neuartige Lungenkrankheit zwangen nun auch die US-amerikanische Formelserie zum Umdenken. Nach aktuellem Stand würde das erste Rennen der Saison 2020 vom 07. bis 09. Mai in Indianapolis ausgetragen werden.

In einem offiziellen Statement heißt es: "Obwohl wir enttäuscht sind, den Start in diese INDYCAR-Saison zu verschieben, wird die Sicherheit unserer Fans, Teilnehmer, Mitarbeiter, Partner und Medien immer unsere oberste Priorität bleiben. Wir werden uns weiterhin mit Experten für öffentliche Gesundheit und mit Regierungsbeamten abstimmen, wenn wir die geeigneten Pläne für die Wiederaufnahme unseres Zeitplans festlegen."

Zuletzt mussten immer mehr Motorsport-Veranstaltungen in den USA verschoben oder abgesagt werden. Die NASCAR-Organisation hat jüngst angekündigt, die Saisonrennen fünf und sechs in Atlanta und in Homestead-Miami zu verschieben. Damit verwarfen die Verantwortlichen ihren Plan, die Rennen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen, einen Tag später.

Unterdessen haben auch WEC und IMSA aktuell einen schwierigen Stand in den Vereinigten Staaten. In Folge der Bekanntgabe durch US-Präsident Donald Trump, für 30 Tage ein Einreiseverbot für Europäer zu verhängen, wurde das Prestige-Event mit dem Namen Super Sebring (WEC & IMSA) abgesagt.

Die WEC sieht sich aufgrund der Vielzahl an Europäern im Fahrerlager außerstande, aktuell ein Rennen in den USA durchzuführen. Der Lauf wurde komplett abgesagt. Die IMSA-Verantwortlichen haben ihr für Sebring geplantes Rennen hingegen auf das Saisonfinale im November verlegt.


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