Fragezeichen hinter Konkurrenzfähigkeit - HRT: Regenrennen als große Unbekannte
Die HRT-Piloten Karun Chandhok und Bruno Senna starten in China aus der letzten Startreihe ins Rennen. Ob man im Regen konkurrenzfähig ist, weiß man nicht.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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HRT: Regenrennen als große Unbekannte, Foto: Sutton
"Die Zuverlässigkeit des Lotus wird ein entscheidender Faktor morgen im Rennen sein", erklärte HRT-Teamchef Colin Kolles nach dem Qualifying. Die HRT-Piloten gehen aus der letzten Startreihe ins Rennen, wobei Karun Chandhok noch eine Strafversetzung von fünf Startplätzen aufgebrummt bekam. Der Grund: Das Team hatte die Versiegelung des Getriebes aufgebrochen, ohne dass ein Verantwortlicher der FIA vor Ort war.
"Wir hatten heute Morgen einige Probleme, was leider unvorteilhaft war", erklärte der Inder. "Es wird auf dem trickreichen Kurs ein schwieriges Rennen für uns. Zudem könnte es im Rennen regnen - es wäre unser erstes Regenrennen", fuhr er fort. Im Gegensatz zu den anderen Teams war HRT nicht bei den Wintertests, weshalb die Konkurrenz mehr Daten zur Regenabstimmung hat. "Mal sehen, was das Wetter morgen bringt. Wie konkurrenzfähig wir im Regen sind, wissen wir nicht", gestand Kolles.
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