Rein statistisch gesehen haben beide Toro Rosso das Rennen in Monza nicht beendet. Sebastien Buemi fuhr zwar durch, doch nach einer Nachricht von der Boxenmauer folgte er dem Safety Car, das wegen Lewis Hamiltons Unfall unterwegs war. Das bog in die Boxengasse ab, wo Buemi nicht die Zielflagge sah und deswegen als ausgeschieden gewertet wurde. Unterschied machte das kaum einen, er kam als 13. in die Wertung. "Ein Start von hinten ist nie einfach, aber ich denke, meine Rundenzeiten waren gut und konstant, vor allem im zweiten Stint, also bin ich einigermaßen zufrieden", sagte der Schweizer danach.
Er wollte aber auch schnell nach vorne schauen, auf Strecken, die etwas langsamer und technischer sind und mehr Abtrieb verlangen. "Vielleicht läuft es dort besser für uns. Einige Teams haben jüngst große Fortschritte gemacht, also müssen wir schauen, dass wir die Lücke schließen", meinte Buemi. Für den Einsatz am Sonntag gab es von Teamchef Franz Tost aber auch Lob. "Das Rennen war eine gute Lektion für Buemi, da er es beendet hat, Fisichella gut überholt hat und im zweiten Stint auf Option-Reifen eine gute Leistung geliefert hat", erklärte der Österreicher.
Etwas weniger gut als Buemi erging es Jaime Alguersuari, der sich durch seinen Start aus der Boxengasse immerhin aus den Problemen in den ersten Kurven raushalten konnte. "Danach lief mein Rennen gut und ich war hinter Buemi. Aber ich hatte ein Getriebeproblem, das mich zur Aufgabe zwang. Ich hatte schon am Freitag ein paar Probleme und wenn ein Wochenende schlecht beginnt, endet es auch oft schlecht. Ich bin sehr enttäuscht, nicht ins Ziel zu kommen, da es für mich sehr wichtig ist, so viele Kilometer zu fahren wie möglich", sagte der Spanier.

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