Es spielt sich viel im Hintergrund ab - Brawn hofft auf Frieden mit FIA
Laut Ross Brawn arbeite die FOTA gemeinsam mit CVC und der FIA eifrig an einer Lösung, um das Kriegsbeil zu begraben.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Ross Brawn hofft auf ein Ende des Krieges mit der FIA, Foto: Sutton
Die Signale aus Paris verdichten sich, dass man bei der FIA zu einem Frieden mit der FOTA bereit ist. Bereits am Mittwoch könnte das Kriegsbeil begraben werden. Dann treffen sich die 13 Teams in London, um einen Finanzvertrag auszuhandeln, der sie gegenseitig zum Sparen verpflichtet. Der Vertrag soll Regeln beinhalten, die als Schutz für die kleinen Teams dienen.
Sobald der Vertrag unterzeichnet ist, will die FIA auch das Concorde Agreement unterschreiben. "Wir versuchen eine Lösung mit CVC und der FIA zu finden. Ich will nicht zuviel dazu sagen, denn es spielt sich viel im Hintergrund ab. Aber ich hoffe, dass es Frieden gibt", meinte Ross Brawn abseits des Deutschland-GP. Allerdings sei der Plan einer Konkurrenzserie der FOTA noch nicht zu den Akten gelegt. "Die Fahrer fragen mich, wie es 2010 weitergeht und in welcher Serie sie fahren werden. Im Moment kann ich ihnen darauf keine Antwort geben", verriet Brawn.
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