Seit Montag kennt ihn die Welt: den neuen Ferrari F60 für die anstehende F1-Saison 2009. Mit ihm lernte Ferrari einen alten bekannten kennen: den Fehlerteufel.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
Massa schilderte den Ingenieuren seine ersten Eindrücke., Foto: Ferrari Press Office
Kaum war der neue Ferrari die erste Runde in Mugello gefahren, bejubelte Ferrari diesen Tatbestand mit einer kurzen Pressemeldung. Nur wenig später gleich die nächste Meldung: "Eine weitere Runde für den F60 an einem kalten Morgen in Mugello". Die Freude über die erfolgreichen ersten beiden Runden, die dem Team anscheinend zwei Pressemitteilungen wert waren, wich jedoch bald den typischen Rollout-Kinderkrankheiten: dann kamen die ersten technischen Probleme.
Gleich mehrere Stunden musste Felipe Massa in der Box warten, bevor er am Nachmittag wieder auf die Strecke gehen konnte. Am Ende legte er gerade einmal 100 Kilometer im Laufe des ersten Testtages zurück. Entsprechend viel hatten die Ingenieure am Tag danach zu tun: im Beisein von Präsident Luca di Montezemolo wurden die ersten Eindrücke vom neuen Auto analysiert und Lösungen für die Probleme gesucht.
Der nächste Test steht in der kommenden Woche in Portimao auf dem Programm. Dann werden auch McLaren, Toyota, Renault und Williams ihre neuen Autos auf die Strecke schicken.
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