Es war mal wieder Meeting Time im Fahrerlager. Drei Stunden lang saßen die F1-Teamchefs und Bernie Ecclestone am Freitag und Samstagmorgen zusammen, um über das neue Concorde Agreement zu sprechen. Noch waren es lose Gespräche, denn bislang gab es nur Gespräche über das Commercial Agreement, welches ein Teil des Concorde Agreements ist. Den ersten Entwurf eines kompletten Concorde Agreements sollen Ecclestone und die FOA in den kommenden Wochen vorlegen.
"Wenn der Vorschlag auf dem Tisch liegt und wir eine gemeinsame Linie gefunden haben, können wir die FIA einbeziehen", beschreibt Mario Theissen das weitere Vorgehen. Zu allererst liegt es jedoch an den Teams, sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen. "Dieses Bedürfnis war in den Meetings schon erkennbar", meint Theissen. Es werde noch einiges an Arbeit benötigt, um dahin zu gelangen, "aber der Wille ist da." Die Möglichkeit einer Konkurrenzrennserie sieht Theissen als Alternative, aber keinesfalls als erste Option.
Die Teams seien jedenfalls nicht der Grund dafür, dass es langsam vorangehe. "Die F1-Teams sind Wettbewerber, aber ich glaube nicht, dass sie in irgendeiner Form die Blockade sind - ganz im Gegenteil", sagte Ron Dennis. "Ich habe nicht den Eindruck erhalten, dass Bernie glaubt, dass die Teams im Weg stehen", bestätigte Theissen. "Natürlich glaubt er auch nicht, dass er im Weg steht", fügt er schmunzelnd hinzu. "Deshalb hat es auch drei Stunden gedauert."



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