Wir hatten hier in Malaysia einen guten Start ins Wochenende. Ich bin heute noch weniger gefahren als am Freitag in Bahrain. Die Balance des Autos war von Anfang an ziemlich gut, und von daher haben wir absichtlich Runden gespart. Zumal Robert den Reifenvergleich übernommen hat. Ihn als dritten Fahrer zu haben, ist wirklich ein großer Vorteil.
Ich fahre sehr gern hier in Sepang, die Strecke macht mir immer viel Spaß, und mit der Hitze komme ich gut zurecht. Trotzdem ist es anders als in den Vorjahren. Weil diesmal vor dem Rennen kaum Zeit war, konnte ich nicht so intensiv trainieren wie sonst. Am Dienstag und Mittwoch habe ich zwar Sport gemacht, aber wir hatten auch einige PR-Termine mit Petronas. Wir haben eine Tankstelle eröffnet, mit Schulkindern gespielt, in den Petronas Twin Towers Autogramme geschrieben und eine Pressekonferenz gegeben. Ich kenne Petronas ja schon lange. Das Unternehmen engagiert sich stark im Land. Ich glaube, wegen Petronas haben wir hier mehr Fans als jedes andere Team.
Insgesamt bin ich viel zuversichtlicher als am letzten Sonntag nach dem Rennen. Da war ich einfach nur enttäuscht. Mittlerweile denke ich: Vom Speed her hätte ich dort in die Punkte fahren können. Und das ist für das erste Rennen ja wirklich okay. Jacques Motorschaden ist natürlich nicht gerade beruhigend. Aber andererseits waren wir bei den Wintertests so zuverlässig, dass ich mir keine allzu großen Sorgen mache.
Morgen die Top Ten anzupeilen, ist ein hoch gegriffenes Ziel. Renault, Ferrari, McLaren, Honda und Williams - das sind zehn Autos, die wahrscheinlich schneller sind als wir. Aber ich werde mein Bestes versuchen.

diese Formel 1 Kolumne