Es ist ein interessantes Gedankenmodell, das Mario Theissen gestern aufgestellt hat. Da 2007 dritte Autos am Freitag verboten sind, wollte er Sebastian Vettel einfach eine Session in einem der beiden Einsatzwägen fahren lassen. Als Grund nannte er, dass Vettel bei einem unerwarteten Einsatz als Ersatz für Nick Heidfeld oder Robert Kubica damit bereits ein wenig eingefahren wäre.
Honda Teamchef Nick Fry hat sich nun zu diesem Plan geäußert und klar gestellt, dass für ihn so etwas nicht in Frage kommt. "Wir haben allen potentiellen Testfahrern klar gemacht, dass unsere Einsatzfahrer so viel Trainingszeit bekommen wie möglich", sagte Fry gegenüber Speed TV. Als wahrscheinlichste Kandidaten nannte Fry Christian Klien und Gary Paffett, die ohnehin schon seit Wochen als die beiden Top-Anwärter gelten. "Wir reden im Moment mit beiden und in der nächsten Woche könnte eine Entscheidung fallen", meinte Fry.
Doch egal wer es wird, er wird nicht von Grand Prix zu Grand Prix am Freitag zwischen den Autos von Jenson Button und Rubens Barrichello wechseln, so wie es bei BMW für Vettel mit den Autos von Heidfeld und Kubica angedacht ist. Fry sagte dazu: "Das wird die Rennfahrer ziemlich verärgern. Was sagst du ihnen damit? Wahrscheinlich sagst du ihnen, dass sie im nächsten Jahr vielleicht kein Cockpit mehr haben."

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