15 Rennen liegen hinter Nico Rosberg, drei stehen in dieser Saison noch aus. Was wünscht er sich für das Finale? "Generell wäre es ganz gut, wenn wir über die neunte Runde hinauskommen und mal wieder ein paar Punkte holen könnten - das ist leider schon lange her", sagt er ehrlich.
Die letzten Punkte holte sein Team beim Europa GP auf dem Nürburgring. Seitdem gab es eine Verkettung an technischen Problemen und Fehlern, die ihn und Mark Webber immer wieder einbremsten. "Es gab im Gokart schon Zeiten, da ging alles schief - das war Wahnsinn", erinnert er sich. "Manchmal erinnert mich dieses Jahr daran."
Den Kopf steckt er deswegen aber nicht in den Sand. "Das bringt mir nichts", sagt er überzeugt. Stattdessen gibt er zu, dass der gute Saisonstart nicht nur positiv war. "Am Anfang sahen wir wegen einiger Kleinigkeiten besser aus, als wir eigentlich waren."
Einer der Gründe war der starke Cosworth-Motor, der zu Saisonbeginn ein paar Vorteile gegenüber den anderen Triebwerken hatte. "Cosworth war am Anfang des Jahres sehr nah am Limit, andere konnten mit Riesenschritten aufholen, weil sie viel weiter vom Limit weg waren, aber wir konnten keine großen Schritte mehr machen, da die letzten Prozent eben schwieriger sind", erklärt Nico. "Wir haben noch immer einen guten Motor, aber die anderen eben auch." Deshalb wird es auch morgen schwierig die ersehnten Punkte zu holen, zumal neben dem Motor auch noch solche Kleinigkeiten wie das Auto oder die Reifen eine Rolle spielen...



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