Toyota wurde der Problemfelder im Qualifying gar nicht mehr Herr, so viele Dinge strömten im wahrsten Sinne des Wortes auf die beiden Fahrer ein. Zunächst einmal der Regen, dann der mangelnde Grip, die schlechte Sicht, der Reifennachteil, der Verkehr und die rote Flagge zum falschen Zeitpunkt. All das sorgte zusammen dafür, dass das Qualifying nicht nur aus Sicht von Pascal Vasselon "eine kurze Angelegenheit" für Toyota wurde.

"Wir waren nicht so konkurrenzfähig, wie wir es erwartet hatten", gestand Jarno Trulli, der ebenso wie Ralf Schumacher in der ersten Session ausschied. "Das Auto hat am Morgen aber gut funktioniert, also wollen wir hoffen, dass uns das Wetter morgen besser liegt", fügte Ralf hinzu. "Es wird sicher nicht einfach", betonte Jarno, "aber wir werden unser Bestes geben."

Die Hoffnungen richten sich natürlich auf ein trockenes Rennen, aber auch für den Regenfall hat Toyota im Samstagstraining bei unterschiedlichen Bedingungen vorgesorgt. "Wir gingen mit verschiedenen Spritmengen raus, um das Verhalten unter den Bedingungen zu testen", verriet Vasselon. "Deshalb sollten wir eine Vorstellung davon haben, wann wir zwischen Trocken- und Regenreifen wechseln müssen." Dennoch erwarte das Team ein "hartes Rennen, aber wir werden alles geben weiter nach vorne zu kommen".