Fernando Alonso hat das kleine Unglück, das ihm in Monza in Form eines Reifenplatzers in der letzten Qualifying-Session widerfuhr, eigentlich recht positiv verarbeitet. "Ich bin überraschenderweise glücklich, weil ich in einem Moment dachte, mein Qualifying wäre zu Ende, da ich ein Problem mit dem Auto hatte. Wir haben aber den Reifen gewechselt, weil es nur der kaputte Reifen war", sagte der Spanier. Dadurch, dass keine lebenswichtigen Teile des Autos beschädigt waren, konnte er dann noch eine Runde fahren. Und eben diese Runde brachte ihn noch auf Platz fünf und damit in Schlagdistanz zu Michael Schumacher, der auf Platz zwei steht. "Für morgen sieht es jetzt viel besser aus, nachdem ich die letzte Runde noch gefahren bin", meinte Alonso.

Sein Plan für das Rennen ist relativ simpel, vor allem weil er nur ein definitives Ziel enthält, dass dank dieser letzten Runde im Qualifying auch noch leichter zu erreichen ist. Alonso sagte: "Wir müssen Ferrari schlagen und von Position fünf geht das besser als von hinten. Wir werden es morgen wieder probieren." Der Weltmeister sieht auch schon einige Indikatoren, wonach ihm dieser Plan gelingen könnte. "Wir haben gute Reifen, die sind sehr konstant und gut über den Longrun. Wir haben es geschafft im Qualifying in die Top Fünf zu kommen, trotz der Probleme. Also denke ich, das Rennen wird noch besser für uns als das Qualifying."

Was ihn aber noch positiver gestimmt haben dürfte, war der Umstand, dass er den, seiner Meinung nach, schwierigsten Teil des Wochenendes nun hinter sich hat. "Ich denke, das Qualifying war unser Schwachpunkt an diesem Wochenende. Und dass wir jetzt trotz der Probleme am Ende des Trainings auf Platz fünf sind, machte es zu einem guten Qualifying."