Während McLaren Mercedes nach wie vor um den ersten Sieg in diesem Jahr kämpft, ging Kimi Räikkönens Pechsträhne in Istanbul in die nächste Runde. Wie schon in Ungarn war es auch in der Türkei ein Toro Rosso, der ihm dabei "half", vorzeitig das Rennen zu beenden. Diesmal war es aber Scott Speed und nicht Vitantonio Liuzzi, der dem Finnen zur Hand ging.

"Ich versuchte dem drehenden Fisichella auszuweichen, aber dann traf Speed mein linkes Hinterrad, was zu einem Reifenschaden geführt hat", erzählte Räikkönen über seinen Versuch, durch die erste Kurve zu kommen. Danach musste er eine Runde auf dem beschädigten Reifen zurücklegen, um es bis zur Box zu schaffen. "Das Team hat den Reifen gewechselt, aber ich denke, das Auto muss da schon einige Schäden gehabt haben. Als ich wieder in das Rennen ging, kam ich in Kurve vier, hatte hinten keinen Grip, kam quer, mir ging die Straße aus, ich traf den Reifenstapel und das wars", berichtete Räikkönen über sein Rennende.

Für Pedro de la Rosa war das Ende des Rennens etwas erfreulicher. Er wurde nämlich als Fünfter abgewinkt und hatte sich damit im Vergleich zu seiner Startposition um sechs Plätze verbessert. Leicht hatte er es dabei aber nicht: "Es war ein schwieriges Rennen mit der Ein-Stopp-Strategie, da ich auf meine Hinterräder achten musste und das machte es schwierig konstant schnell zu sein." Der Spanier war aber überzeugt, dass er mit einer besseren Startposition noch weiter vorne hätte landen können.