Lange sah es im Rennen von Istanbul so aus, als ob Christian Klien das richtige Ventil gefunden hätte, um den Frust seiner nächstjährigen Ablöse durch Mark Webber bei Red Bull Racing zu kompensieren. Der Österreicher fuhr ein gutes Rennen und war vor seinem ersten Stopp bereits auf Platz sechs. Ab dann ging es aber bergab. "Das Auto war im ersten Stint gut und hatte gute Balance, aber ich habe im zweiten Teil mit Untersteuern kämpfen müssen", sagte Klien.
Teamchef Christian Horner erklärte diese gewisse Flügellahmheit folgendermaßen: "Er hatte einige Schäden an seinem vorderen rechten Bargeboard, was das Untersteuern verursacht hatte." Deswegen endete für Klien das Rennen auch auf Platz elf. Doch Horner hatte auch noch einen zweiten Fahrer, der ihm nicht gerade Flügel verlieh. David Coulthard sah nämlich das Ziel gar nicht. "David gab mit einem Getriebeschaden auf, nachdem er eine gute Pace gezeigt hatte - es ist frustrierend."
Auch Coulthard selbst bezeichnete das, als "ein Resultat, dass wir heute nicht wollten." Vor seinem Ausfall war der Schotte recht gut unterwegs, lag aber hinter Mark Webber auf Platz zehn und damit nicht in den Punkterängen. Der Schaden am Getriebe stutzte Coulthard schließlich völlig die Flügel.

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