Eigentlich sah es lange nach einem guten Tag für Williams aus. Nico Rosberg fuhr in den Punkterängen und Mark Webber befand sich zumindest in Lauerstellung. Doch es kam wieder einmal alles ganz anders und der Himmel über den beiden Williams-Boliden verdunkelte sich.

Nico Rosberg erreichte das Schicksal in Form eines Wasserlecks, was ihn zur Aufgabe zwang. Bis dahin hatte er aber einen guten Tag. "Wir haben einige elektronische Veränderungen vorgenommen, bevor wir in die Startaufstellung sind und die haben wirklich geholfen. Rennfahren war wieder Spaß und ich konnte wieder pushen, ohne mir Sorgen über Fehler machen zu müssen - es tat gut, zu sehen, wie unser Auto eine gute Pace zeigte."

Mark Webbers Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten Acht machten ein nervöses Auto im zweiten Stint und die von Tonio Liuzzi provozierte Safety-Car-Phase zunichte. "Es lief bis zur Safety-Car-Phase alles gut, wenn man unsere Pläne bedenkt, lange draußen zu bleiben. Ich schaffte es gerade noch, das Safety Car hinter mir zu lassen, bevor es auf die Strecke kam und dann fuhr ich an die Box. Im Stint nach dem ersten Stopp war sehr schwierig am Drücker zu bleiben, weil ich sehr viel Benzin an Bord hatte und auf der Hinterachse nur wenig Grip fand", sagte Webber. Damit endete das Rennen des Australiers auf Platz neun.