Renault Teamchef Flavio Briatore geht davon aus, dass die diesjährige Formel 1-Weltmeisterschaft sich erst im allerletzten Rennen entscheiden wird. Der komfortable Punktevorsprung, den Fernando Alonso bis vor wenigen Rennen hatte, ist durch drei Siege in Folge durch Michael Schumacher und den Ausfall beider Konkurrenten in Ungarn bis auf zehn Punkte geschmolzen. Bei nur noch fünf ausstehenden Rennen, geht Alonsos Chef jetzt davon aus, dass der Kampf sich bis Ende der Saison fortsetzen wird.
"Es ist sicher, dass die Meisterschaft sich erst in den letzten beiden Rennen entscheiden wird," sagte der Italiener gegenüber Autosprint. "China? Japan? Wieso nicht Brasilien, beim letzten Rennen? Bisher sind Ferrari und wir technisch auf ziemlich dem gleichen Level." Entscheidend werden letztendlich nur kleine Unterschiede sein, die "vielen kleinen Variablen," so Briatore. Wichtig sei es jetzt, keine Fehler zu machen, betonte er und schätzt, dass sowohl Alonso als auch Schumacher in Ungarn eine große Chance vergeben haben.
Alsonso fiel in Budapest in Führung liegend aus während Schumacher den Reifenpoker verlor und ebenfalls vorzeitig aufgeben musste. "Es sind von jetzt bis Interlagos fünf Matchbälle. Wer sagt, dass nur Ferrari einen vergeben hat? Bevor das Chaos bei unserem Boxenstopp passiert ist, hatten wir da nicht einen Matchball? Alonso hätte sicher gewonnen."

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