Zwei Jahre lang fuhr Mark Webber für Jaguar Racing. In den Saisons 2003 und 2004 holte er insgesamt 24 WM-Zähler und schaffte so den Sprung zu BMW-Williams; ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, als in Milton Keynes die Raubaktzen gegen rote Bullen ausgetauscht und aus Jaguar Racing Red Bull Racing wurde. Damals war er sich sicher, dass das Team bei Dietrich Mateschitz "in guten Händen" sein würde. Nach zwei Jahren in Grove kehrt Webber nächste Saison nach Milton Keynes zurück, diesmal ist er zuversichtlich dort besser abschneiden zu können als mit Williams in diesem Jahr.

"Ich bin mir sicher, dass Red Bull nächste Saison das Team sein wird, das die größten Fortschritte macht", sagte Webber nach der Bestätigung seines Wechsels. "Wir werden nicht die WM gewinnen, aber wir werden eine starke Saison fahren." Darin stimmt er mit seinem neuen Teamkollegen David Coulthard überein, der übrigens ebenfalls ein ehemaliger Williams-Pilot ist. "Red Bull wird regelmäßig Punkte holen und die Chance auf Podestplätze und Siege haben", prophezeit der Schote.

"Red Bull will gewinnen, aber das klare Ziel ist es regelmäßig zu punkten", stimmt Webber zu. "Wir könnten im nächsten Jahr in den Top5 landen. Es steht fest, dass wir einen sehr guten Motor haben werden. Außerdem haben wir Adrian Newey an Bord und brauchen uns keine Sorgen zu machen." Angesichts dieser Fakten hofft Webber 2007 "sein bislang bestes F1-Jahr" zu erleben. "Wir können verdammt stark sein."