Dem Team von Red Bull Racing tat es einfach wahnsinnig leid. Sie waren wirklich beschämt und zutiefst erschüttert. Weswegen? Red Bull Boss Dietrich Mateschitz war extra nach Ungarn gekommen, um den Piloten seines Teams auf die Arme, Bein oder Reifen zu schauen und die dankten es ihm mit den Rängen 13 und 14. Das war natürlich nicht nach Wunsch. Deswegen wünschte sich das Team nach dem Qualifying etwas anderes. "Wir würden höflich darum bitten, dass unser geschätzter Boss Mr. Mateschitz dem Qualifying fern bleibt, da jedes Mal wenn er vorbeischaut, wir nicht so gut sind!", ließ die Mannschaft wissen.

Um dann aber auch genau zu klären, warum es nicht so lief, gaben auch die Fahrer ihre Kommentare ab. Vielleicht will der Chef ja wissen, wie die das ganze gesehen hatten. "Die Qualifikation verlief nicht so wie wir das gehofft hatten. In jedem Run bin ich schneller gewesen und die letzte Runde hat gut ausgesehen. Leider bin ich hinter Tiago Monteiro gekommen und habe Zeit verloren", sagte David Coulthard.

Christian Klien hatte nach seinem 14. Platz folgendes zu vermelden: "Es war eigentlich recht schwierig, in den heutigen Sessions zu fahren, da das Auto recht nervös war. Wir brauchen morgen ein gutes Rennen, um uns zu verbessern und hoffentlich beende ich das Rennen in einer besseren Position, als ich es begonnen habe." Das könnte schon gelingen. Der Chef ist nämlich gleich wieder abgereist, um sich seine Kicker von Red Bull Salzburg anzusehen. Das heißt, jetzt werden es die Fußballer schwer haben und die Formel-1-Mannschaft kann entspannt dem Rennen entgegenblicken.