Nach dem 3. Freien Training konnte sich Christian Klien ein Lächeln nicht verkneifen: Allen Austauschgerüchten zum Trotz fuhr der Österreicher Bestzeit - in einer Woche wird es niemanden mehr interessieren, dass eine gelbe Flagge zwei Minuten vor dem Ende weitere Zeitenverbesserungen der Konkurrenten verhinderte.
Im Qualifying war es aber wieder sein Teamkollege David Coulthard, der ihm die Show stahl: "Es ist toll in den Top10 zu sein", freute er sich, "leider ist es enttäuschend, dass wir immer auf P10 bleiben, wenn wir einmal den Sprung unter die Top10 geschafft haben."
Christian hatte diesen Sprung auch angepeilt, "vor allem da ich am Morgen so gut war", aber am Ende fehlten ihm "nur einige Zehntel". "Das ist sehr schade, gerade da ich mich auf meinem zweiten neuen Reifensatz nicht verbessern konnte." Der Grund dafür war der übliche "Verkehr".
Da sich das Auto aber "gut ausbalanciert" anfühlt und die Reifen "gut funktionierten", sieht Klien sich "ziemlich konkurrenzfähig" für das Rennen. "Wir sollten ein gutes Rennen erleben." Davon geht auch Teamboss Christian Horner aus. "Das sind respektable Startplätze und wir sollten im Rennen einige Plätze gutmachen können."



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