Deutliche Worte gab es nach dem Qualifying im Lager der Weiß-Blauen zu hören: "Wir sind momentan einfach nicht schnell genug", klagte Nick Heidfeld, der nur von Platz 16 starten wird. "Das Qualifying hat den Eindruck des heutigen Trainings bestätigt: Wir sind hier nicht schnell genug", stimmte Mario Theissen zu. Hinzu komme laut Heidfeld, dass Bridgestone "stärker" geworden sei und damit Toyota, Williams & Co besser in Form seien.
"Offensichtlich haben uns die Restriktionen in der Aerodynamik zurückgeworfen", merkte Theissen an. Gestern hatte Heidfeld noch dementiert, dass das Verbot der Tower Wings und des angeblich flexiblen Heckflügels das Team zurückwerfen würde. "Wir müssen die Entwicklung in diesem Bereich mit Hochdruck weitertreiben", gibt sich Theissen aber noch nicht geschlagen.
Angesichts der Ausgangsposition hatte Heidfeld "nicht damit gerechnet" unter die Top10 zu gelangen, und auch Jacques Villeneuve wusste, "dass wir nicht besonders schnell sein würden - aber dieses Ergebnis ist enttäuschend." Immerhin war seine schnellste Runde "fehlerfrei".
"Natürlich sind wir über dieses Resultat enttäuscht, aber ganz überraschend kam das nach dem freien Training von heute Morgen nicht", sagte Technikchef Willy Rampf. "Mit dieser Ausgangslage wird es kein einfaches Rennen. Wir müssen nun versuchen, mit einer optimalen Strategie und hoffentlich guten Starts das Optimum aus unseren Möglichkeiten herauszuholen."



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