Irgendwie hat Nico Rosberg mit dem Qualifying in letzter Zeit kein richtiges Glück. In Indianapolis musste der Deutsche nach einer Strafversetzung sogar von ganz hinten in das Rennen gehen. Und in Magny Cours kam jetzt wieder ein Motorwechsel und dadurch wieder eine Rückversetzung.

"Da er eine Strafe von zehn Plätzen bekommt, war er auf einer anderen Strategie", sagte Sam Michael, der technische Direktor von Williams. Diese Strategie brachte Rosberg im Qualifying immerhin auf Platz neun nach vorne, womit er auch ganz zufrieden war: "Ich bin erfreut, weil es ein recht gutes Qualifying für mich war, auch wenn meine letzte fliegende Runde nicht perfekt war."

Simon Corbyn, Head of F1 Race Engineering bei Cosworth, sagte zu den Gründen für den Motorwechsel: "Wenn man die Geschichte des Motors bedenkt, wiegen die Risiken, das Rennen morgen zu verpatzen, höher, als die Strafe, die wir in der Startaufstellung erhalten." Dem stimmte auch Rosberg zu: "Zehn Plätze wegen des Motorwechsels zu verlieren ist nicht ideal, aber ich habe schon zuvor gezeigt, dass ich mich durch das Feld arbeiten kann."