Wie schon so oft standen am Samstagmorgen zwei BMW Sauber ganz weit oben in der Zeitenliste - Jacques Villeneuve und Nick Heidfeld führten diese sogar gemeinsam an. "Es ist häufig so, dass wir Samstagmorgen sehr gut aussehen, andere aber am Nachmittag im Qualifying mehr nachlegen können", gestand Nick, nachdem keiner der beiden Weiß-Blauen in die letzte Qualifying-Session vorstoßen konnte. "Von daher waren meine Erwartungen nicht ganz so hoch, wie man vielleicht glauben könnte."
Villeneuve war noch mehr enttäuscht: "Das war sehr enttäuschend, weil das Auto schnell ist. Nach dem Training heute morgen haben wir uns bezüglich der Reifen für eine aggressive Gangart im Qualifying entschieden. Damit sind wir ein Risiko eingegangen, und leider war auf meinen beiden Runden Verkehr." Am Ende schied der Kanadier schon in Session 1 aus. "Von hinten zu starten, dürfte unsere Rennstrategie ruinieren, aber wir geben nicht auf, weil man letztlich nie weiß, was passiert."
Zumindest mit Nick hofft BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen aber noch auf Punkte. "Für Nick ist es das klare Ziel, in die Punkteränge zu fahren. Ich hoffe, er kann mit einem ähnlich guten Start wie in den vergangenen Rennen die Grundlage dafür schaffen."
Für das schlechte Abschneiden machte er zwei Faktoren verantwortlich: "Zum einen ist unser Auto hier im Qualifying nicht so stark wie auf den vorangegangenen Strecken. Zum anderen ist es Jacques nicht gelungen, das vorhandene Potenzial in eine schnelle Runde umzusetzen. Wir haben damit für das Rennen eine ungünstige Ausgangsposition, da man hier nur schwer überholen kann."



diese Formel 1 Nachricht