"Alles lief nach Plan", sagte Ross Brawn nach dem Doppelsieg von Indianapolis. Wirklich alles? Felipe Massa dürfte dies nicht so sehen - jedenfalls dann, wenn er bei seinem ersten Stopp wirklich von einem Problem und keinem Mann im Ohr heimgesucht wurde.
"Ich hatte einen tollen Start und konnte Michael überholen. Danach folgte ein sehr starker erster Stint, aber er konnte mich leider beim ersten Boxenstopp überholen, bei dem mich ein Kupplungsproblem einbremste." So etwas soll bekanntlich vorkommen. Kimi Räikkönen verlor durch ein solches Problem in Kanada sogar bei beiden Boxenstopps wertvolle Sekunden. Bei Felipe trat das Problem jedoch nur beim ersten Stopp auf - danach war Michael Schumacher ja wie geplant in Führung. Schließlich musste alles "nach Plan" laufen. Und das funktionierte laut Ross Brawn perfekt.
Das Rennen habe laut Massa gezeigt, dass die WM "noch nicht vorbei" sei. "Wir haben sechs Punkte aufgeholt und werden genauso weiter machen, kämpfen und alles geben", fügte Michael Schumacher hinzu. Brawn war sogar vom "Abstand zu Renault überrascht". Die Franzosen und deren Reifen waren der italienisch-japanischen Konkurrenz klar unterlegen. "Das ist ein Zeichen für die Zukunft", glaubt Brawn. "Die ausstehenden Rennen werden viel enger sein."



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