Das letzte Wochenende war auch für den Ex-Weltmeister Michael Schumacher ziemlich anstrengend - die Mühen wurden nicht belohnt, denn WM-Leader Fernando Alonso hat seinen Punktevorsprung um zwei Zähler erhöhen können. Daher lädt der Siebenfachweltmeister erst einmal seine Batterien auf - auf seiner Homepage schreibt er: "Drei Tage Ausspannen zwischen Kanada und USA sind genau richtig, dann freut man sich wieder auf den nächsten Wettkampf. Indianapolis soll ein erfolgreiches Rennen für uns werden, und wir werden alles dafür tun."
Schumacher bleibt optimistisch gestimmt, was sollte er auch sonst tun? "Ich denke, dass wir ganz gut aussehen können, auch wenn ich das Kräfteverhältnis nicht zu hundert Prozent absehen kann: Bei Strecken, auf denen wir nicht testen konnten, haben sich die Dinge zuletzt immer wieder mal anders dargestellt als erwartet", gibt Schumacher zu bedenken.
Am kommenden Wochenende wird einmal mehr das richtige Fingerspitzengefühl gefragt sein: "Für Indianapolis muss man bei der Abstimmung in gewisser Weise einen Kompromiss eingehen, weil man einerseits an die langen Geraden, andererseits aber auch an den trickreichen Innenbereich denken muss. Das ist nicht ganz so einfach, aber wir haben es eigentlich immer recht gut hinbekommen. Und auch in diesem Jahr erwarte ich da bei unserem Auto nicht allzu viele Anpassungsprobleme. Dazu kommt, und das ist das Gute am Speedway, dass man dort überholen kann."
Die Weltmeisterschaft ist für Michael Schumacher noch nicht entschieden - die 25 Punkte Rückstand schrecken ihn nicht ab: "Die WM ist für uns noch nicht beendet, und solange sie offen ist, werden wir alles in unserer Macht stehende tun, sie doch noch für uns zu entscheiden. Mal schauen, was da noch möglich sein kann. Ich freue mich jedenfalls auf das Rennen. Wir wollen den Zuschauern eine gute Show bieten."

diese Formel 1 Nachricht