Für Juan Pablo Montoya war das Rennen schnell vorbei: Nach 13 Runden hatte er jede Menge Action und einen Ausfall produziert. "Die beiden Fahrer haben sicherlich unterschiedliche Ansichten", kommentierte Martin Whitmarsh den Unfall zwischen seinem Fahrer und Nico Rosberg. "Montoya glaubt sicherlich typisch Rennfahrer, dass der andere Schuld hatte."
Dabei können solche Zwischenfälle auf einem solchen Kurs eben passieren. "Wenn man hier pusht und die Mauer berührt, dann ist man draußen. Die eine Seite seines Autos war vom Rosberg-Unfall in Mitleidenschaft gezogen, die andere von der Mauerberührung."
Neben der Wut über den Rosberg-Zwischenfall und den folgenden Boxenstopp, zeichnete vielleicht auch seine ungewisse Zukunft für die äußerst aggressive Fahrweise verantwortlich. "Juan Pablo weiß, dass er Leistung zeigen muss, um hier oder andernorts ein Cockpit zu erhalten", sagte Whitmarsh. "In seiner Position ging er einige Risiken ein, aber wir sind nicht enttäuscht, weil er versucht hat nach vorne zu kommen." Ein McLaren-Cockpit dürfte er aber wohl trotzdem nicht erhalten.



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