Bei Mclaren-Mercedes sah das Ergebnis des Tages nicht sonderlich günstig aus für Juan-Pablo Montoya. Der Kolumbianer landete auf Platz 17, der Finne auf Platz vier. Zwischen den beiden lagen ganze 1,3 Sekunden. Das Ganze hatte jedoch einen guten Grund: Sie probierten zwei unterschiedliche Gummimischungen aus - und die von Räikkönen war deutlich besser.

Der Finne war auch der zufriedenere der beiden im Fahrerlager. "Es ist schön, wenn das Auto sofort am Freitag funktioniert", sagte er. "Das macht das Wochenende einfach leichter. Wie gut das Auto hier ist, kann man aber noch nicht sagen, dafür ist es zu früh."

Räikkönen erzählte auch, was Montreal für den Fahrer bedeutet. "Es ist immer sehr speziell, weil man hier mit so wenig Flügel fährt", sagte er. "Deswegen sind die Bremswege länger und in den Kurven gibt es weniger Grip." Räikkönen hat den neuen Mercedes-Motor im Auto, "aber er ist etwa genau so wie der alte", meint er.

Montoya dagegen sprach von einem schwierigen Wochenende. "Kimi hat den neuen Motor im Auto, und hatte heute die besseren Reifen, das wird schon etwas schwer", sagte er. "Die Reifen an meinem Auto waren viel zu hart und haben deswegen überhaupt nicht funktioniert. Aber wir mussten zwei unterschiedliche Reifentypen testen, und sollte es morgen etwas heißer sein, dann könnte dieser Reifen tatsächlich besser funktionieren."