Drei Autos unter den Top10: In Montreal bestätigte das BMW Sauber Team seinen Formanstieg mit einer starken Mannschaftsleistung in beiden Freien Trainings. Dabei wusste nicht nur Testfahrer Robert Kubica mit seinen beiden Bestzeiten zu beeindrucken. Auch die Top10-Platzierungen der Stammfahrer waren stark - gerade wenn man bedenkt, wie wenige Runde sie gefahren sind und mit welch geringen Drehzahlen sie freitags unterwegs sind.

"Das Auto ist stark", freute sich Jacques Villeneuve zurecht. "Mit dem relativ geringen Abtriebsniveau ist es nicht ganz einfach zu fahren, und die Strecke ist sehr rutschig. Aber die Rundenzeiten sind gut. Ich bin zuversichtlich für das weitere Wochenende."

Auch Nick Heidfeld war mit der Leistung und den Positionen der Weiß-Blauen "generell zufrieden." Trotzdem sei die Balance seines F1.06 noch nicht perfekt gewesen. "Das Auto war ziemlich schwierig zu fahren." Zudem musste er einen Run wegen eines mechanischen Problems an der Lenkradwippe abbrechen.

"Es war ein sehr guter erster Trainingstag", lobte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. "Die Tagesbestzeit deutet an, dass wir hier an die starke Leistung von Silverstone anknüpfen können." Aber nicht nur das: "Wir haben zwei ziemlich gute Dauerläufe gemacht", fügte Robert Kubica hinzu und deutete damit an, dass man auch im Rennen konkurrenzfähig sein sollte. "Sowohl das Tempo als auch die Rundenzeiten waren gut und konstant. Wir sind hier anscheinend stark."

"Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir hier bisher erreicht haben. Die Rundenzeiten von allen drei Fahrern sind gut", stimmte Technikchef Willy Rampf zu.