Er fehlt nur allzu oft: Der Grip. Auch in Montreal mussten sich die Fahrer mit schlechten Grip-Verhältnissen herumschlagen. Renault-Chefingenieur Pat Symonds hatte jedoch damit gerechnet. "Deshalb lief bislang alles nach Plan: Keine Probleme, die Reifen funktionierten gut und unsere Top-Speeds waren konkurrenzfähig." Letzteres ist vor allem deswegen wichtig, weil die FIA neue Stützelemente in den Heckflügeln eingefügt hat - diese sollen allzu flexible Bewegungen verhindern. Renault bremsten sie bislang nicht ein.
Die Zeitenlisten waren dennoch "schwierig zu lesen", fügte Motorenmann Denis Chevrier hinzu. "Wir haben aber eine solide Basis für das restliche Wochenende gelegt."
Dem konnte sich Fernando Alonso nur anschließen. "Alles lief gut. Das einzige Problem war unsere schlechte Bremsstabilität." Das möchte er aber mit einer gewissen Eingewöhnung in den Griff bekommen. Wie Alonso hatte auch Giancarlo Fisichella ein "gutes Gefühl" nach dem ersten Trainingstag. "Die Balance stimmt und die Reifen-Performance ist ermutigend. Wir werden hier konkurrenzfähig sein."



diese Formel 1 Nachricht