Hektisch verlief der Dienstag bei Bridgestone. Zunächst der Schock: Britische Medien vermeldeten, dass Michael Schumachers Reifentechniker Kees van der Grint nicht mit nach Nordamerika reisen werde. Der Niederländer laboriere an einer alten Augenverletzung. Dann kam die Entwarnung; van der Grint wird auch in Montreal und Indianapolis dafür sorgen, dass die Bridgestone Pneus am Ferrari gut funktionieren.
Aber auch die nordamerikanischen Bridgestone-Leute hatten dieser Tage viel zu tun: Im sechsten Jahr in Folge dekorierten sie die Innenstadt mit Racing-Memorabilia. Dazu stattete Bridgestone die Geschäfte mit Flaggen, Shirts, Caps und Bildern von F1-Autos aus.
Die fünf Partnerteams können derweil auf rund 1.200 Bridgestone-Reifen der Potenza-Serie zurückgreifen. Diese bestehen nach intensiven Tests in Monza und Le Castellet aus einer Mischung "neuer und alter" Reifenspezifikationen. Die Mischung stammt aus dem weicheren Bereich des Sortiments. "Wir müssen besonders auf die Haltbarkeit bei Hitze achten", warnt Technikchef Hisao Suganuma. "Wir glauben aber, eine gute Auswahl getroffen zu haben, die in Montreal konkurrenzfähig sein sollte."



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