Glück und Pech können so nah beieinander liegen: "Wir können mit dem heutigen Ergebnis sehr zufrieden sein", sagte Ralf Schumacher über seinen 7. Startplatz. "Leider konnte ich noch nicht einmal eine Rundenzeit erzielen", klagte Ralfs Teamkollege Jarno Trulli. Der Pechvogel des Jahres rollte mit qualmendem Motor in der Boxengasse aus. Für morgen erhält er einen neuen V8 und muss somit aus der letzten Reihe ins Rennen gehen.

"Das ist besonders schade, da unser neuer TF106B hier genauso gut wie in Monaco läuft. Wir waren gestern konkurrenzfähig und zuversichtlich es auch heute zu sein." Diese Ansicht bestätigte Ralf: "Wir hatten uns zwischen 6 und 10 erwartet und somit haben wir eine gute Ausgangsposition. Das Auto war wirklich gut und ich hatte viel Sprit an Bord."

Für Trulli wird es nun "ein schwieriges" Rennen. "Man kann hier nahezu überhaupt nicht überholen", beschwerte sich der Italiener. "Jetzt muss ich alles geben und darauf hoffen, dass ich bald wieder etwas mehr Glück habe."