Noch vier Rennen mit dem adaptierten Arrows-Chassis namens SA05 - dann wird in Frankreich der eigene Super Aguri-Honda SA06 sein Grand Prix-Debüt geben. Nummer 1-Pilot Takuma Sato hat nun in einem Interview mit Autosport an sein Team appelliert, man möge die Hoffnungen nicht einzig in den Neuwagen legen: "Es geht nicht nur um das Auto, es geht auch um das Team. Wenn wir jetzt ein konkurrenzfähiges Auto hätten, würden wir dann die optimale Performance aus diesem herausholen können? Die Antwort lautet wahrscheinlich: Noch nicht."

Sato möchte, dass sein Team die Zwischenzeit bis zu dem Ersteinsatz des SA06 nützt, um dann den ersten eigenen Boliden optimal nützen zu können. "Wir müssen ein komplett neues Umfeld generieren, um sicherzustellen, dass wir bereit sind, wenn das neue Auto kommt."

Es sei natürlich schade, dass man sich vor der Saison viel zu wenig vorbereiten konnte und Super Aguri diesen ersten Lernprozess bei den Rennen vornahmen musste, erklärte Sato. "Auch die Mechaniker lernen Schritt für Schritt..."

Vom SA06 erwartet sich Sato viel: "Ich hoffe, dass er ein sehr großer Schritt vorwärts ist. Denn ansonsten würden wir wieder zurückliegen und wir wollen das nicht. Wir warten inständig auf den neuen Wagen und wir erwarten einen Kopf-an-Kopf-Wettkampf gegen Midland und auch Toro Rosso."

Noch nicht bestätigt ist jene Meldung, wonach der Franzose Franck Montagny, der zurzeit den unglücklichen Yuji Ide ersetzt, auch in Silverstone im Renncockpit des jungen japanischen Teams sitzen würde.