Jean Alesi, Mika Häkkinen und Heinz-Harald Frentzen haben den Sprung aus der Königsklasse in die DTM gewagt und geschafft. Alle drei mischen seit einiger Zeit munter mit einem Dach über dem Kopf an der Spitze mit. Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich: Dies bewiesen zuletzt Christijan Albers und Gary Paffett. Beide wechselten aus der DTM in die F1. Der eine ist Stammfahrer bei MF1 Racing, der andere Testpilot bei McLaren Mercedes.
Als nächstes könnten zwei ehemalige Markenkollegen von Paffett den Sprung von der Tourenwagen- zur Monoposto-Königsklasse schaffen. "Natürlich habe ich den Traum von der Formel 1", verriet uns Mercedes-Pilot Bruno Spengler. "Aber jetzt will ich in der DTM gute Leistungen bringen und Rennen gewinnen. Das ist es, was für mich zählt." Sollte er aber eine Chance bekommen, "werde ich sie nutzen".
Genauso beurteilt Jamie Green seine Zukunftsperspektiven. "Ich bin sehr optimistisch", sagte er im Gespräch mit motorsport-magazin.com über eine mögliche F1-Zukunft. "Letztlich muss man die Ergebnisse einfahren und beweisen, dass man das Talent und die Entschlossenheit besitzt. Das möchte ich schaffen. Ich arbeite so hart wie möglich daran besser zu werden und hoffentlich werde ich am Ende dafür belohnt."
Wie Kollege Spengler, möchte aber auch er die DTM nicht um jeden Preis für den Traum von der F1 aufgeben. "Ich genieße es Rennfahrer bei Mercedes in der DTM zu sein - mein Leben ist also auch ohne die F1 sehr gut", betonte Green. "Aber die F1 wäre natürlich das Tüpfelchen auf dem i. Wenn ich meine derzeitige Arbeit gut mache, kann es vielleicht soweit kommen. Aber momentan gibt es keinen Grund darüber nachzudenken."



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