Seit 2001 hat kein Bridgestone-Fahrer mehr das prestigeträchtige Rennen im Fürstentum gewonnen. Umso angestachelter geben sich die Japaner vor dem diesjährigen Straßenklassiker. "Angesichts der konkurrenzfähigen Leistungen in den letzten Rennen, gibt es einige Bridgestone-Fahrer, die es hier auf das Podium schaffen können", prophezeit Motorsportdirektor Hiroshi Yasukawa.

Wie üblich bringen die Japaner 1.200 Reifen aus Tokio mit an die Rennstrecke. Diese stammen aus der "weichen" Produktlinie des Reifengiganten. "Unsere Entwicklungen schreiten gut voran und wir bringen sowohl bereits im Rennen eingesetzte als auch komplett neue, sehr weiche Mischungen mit", erklärt Technikchef Hisao Suganuma.

Diese "sehr weichen" Reifen sind dabei "sogar noch weicher" als jene Pneus, die Bridgestone im Jahr 2004 in Monaco einsetzte. Damals waren wie heute Reifenwechsel erlaubt. Übrigens werden auch die Regenreifen aus der weichen Reifengeneration stammen.

Die Anforderungen an das schwarze Gold sind in Monaco "ganz besonders": Die Autos benötigen ein präzises Handling, eine gute Beschleunigung aus den Kurven heraus und müssen mit der sehr glatten Asphaltoberfläche zurechtkommen.

Bei der Strategie erwartet Suganuma ein Zwei-Stopprennen. "Aber auch ein Ein-Stopprennen ist aufgrund der kürzeren Renndistanz möglich."