Juan Pablo Montoya stand in den ersten Wochen dieser Rennsaison beinahe pausenlos in den Schlagzeilen. Diesmal lag der Grund jedoch nicht auf dem 'Tennis'-Platz, sondern auf der Rennstrecke: Besonders in Australien musste der Kolumbianer durch einige Fehler viel Kritik einstecken.

Er selbst ist mit seinem Saisonstart aber "nicht unzufrieden". McLaren habe das "zweitschnellste" Auto, konnte zuletzt auf Renault "aufschließen" und so soll es auch weitergehen. "Bis auf Australien war meine Performance nicht schlecht", meinte der McLaren-Pilot. Wenn das Auto gut genug für Podestplätze sei, würde er auch solche einfahren. Das Ergebnis von Bahrain spricht jedoch eine andere Sprache.

Um seine Zukunft macht er sich momentan "keine Gedanken". Stattdessen konzentriere er sich auf das hier und jetzt. "Umso besser es läuft, desto besser ist es für meine Zukunft."

Kein Lieblingsfahrer bei McLaren

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug rechnet derweil nicht damit, dass beide Fahrer sein Team verlassen werden. "Davon gehe ich nicht aus", verriet er am Ring. Zudem sei seit den Aussagen von Luca di Montezemolo endgültig klar, dass Kimi noch keinen Vertrag bei den Italienern unterschrieben habe. Jetzt müsse er sich gut überlegen was er tun soll. Bei McLaren wisse er auf alle Fälle, was er hat.

Einen Lieblingsfahrer unter den beiden Stammpiloten gibt es im Technology Centre nicht. "Wir haben keine Nummer 1 oder 2." Bis zum zweiten Heimrennen in Hockenheim könnte eine Entscheidung gefallen sein. Möglicherweise auch schon eher, aber darauf wollte sich Haug nicht festnageln lassen.