"Jedes Mal, wenn ich mich ins Auto setze, muss ich gute Arbeit leisten. Sonst werde ich gefeuert." So beschrieb Super Aguri Rookie Yuji Ide beim letzten Rennen in Imola im Exklusivinterview mit der adrivo Sportpresse seine Hauptaufgabe.
Bereits vor seinem ersten Rennen in Bahrain wurde über einen möglichen Austausch des 31-jährigen Japaners diskutiert. Damals war Honda-Tester Anthony Davidson der heißeste Anwärter auf das Cockpit neben Takuma Sato. Nach vier Rennen, gab das Team nun einen Tag vor dem Beginn des fünften Rennwochenendes bekannt, dass der gerade erst verpflichtete Freitagstester Franck Montagny schon am Nürburgring sein F1-Debüt geben wird.
In der GP-Vorschau des Teams freute sich Ide zu Beginn der Woche noch auf seinen nächsten Einsatz. Allerdings hatte Teamchef Aguri Suzuki bereits im Rahmen der Verpflichtung von Montagny betont, dass man weitere Einsatzmöglichkeiten neben der Freitagstesterrolle besprechen würde. Nach dem Startunfall von Ide mit Christijan Albers in Imola, hat nun die FIA dem Team geraten Ide erst noch Testerfahrung sammeln zu lassen, bevor man ihn wieder an einem Rennen teilnehmen lässt.
"Wir haben den Rat der FIA befolgt und geben Yuji die Möglichkeit mehr Testkilometer zu absolvieren", sagte Teamboss Aguri Suzuki. Dennoch habe sich Ide "sehr gut" geschlagen und schnell in das Team und die F1 eingelebt.
"Ich wünschte ich hätte ihm vor dem Saisonstart mehr Zeit im Auto geben können, aber da wir das Team so schnell zusammengestellt haben, konnten wir kein Testprogramm absolvieren, um ihm die nötige Erfahrung zu geben." Suzuki werde den Weg seines Freundes "zurück zu einem F1-Renncockpit" aber weiter unterstützen. Somit steigt der hoch gelobte Ex-Renault-Tester Franck Montagny gleich an seinem ersten Rennwochenende für Super Aguri vom Test- zum Einsatzfahrer auf.



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