Lange Zeit war nicht klar, ob Jacques Villeneuve in diesem Jahr noch einmal vor den italienischen Tifosi fahren würde. Heute dürfen sich sowohl der Kanadier als auch die Fans seines legendären Vaters darüber freuen, dass der Ex-Weltmeister noch ein Jahr bei BMW Sauber bestreiten darf.
Für seine erste Saison mit dem neuen Team, hat Villeneuve genau zwei Wünsche: "Es wäre schön ein paar Mal auf dem Podium zu stehen und einen neuen Vertrag zu erhalten", verriet Jacques mit einem Lächeln. "Gegen Jahresende könnte ein Podestplatz realistisch sein." In Australien hätte es Nick Heidfeld beinahe schon schaffen können.
Was seine Zukunft angeht, bleibt er ebenso relaxed wie in der Winterpause. Damals beharrte er stur darauf, dass er einen Vertrag besitze und er auch 2006 für BMW Sauber fahren werde. "Ich habe noch nichts für das nächste Jahr und alles ist offen", gab er zu Protokoll. "Momentan sind alle zufrieden und nur das zählt. Die Beziehung zu Mario und dem Team ist sehr gut." Der Grund dafür ist schnell erklärt: "Wir haben bessere Ergebnisse erzielt, als man erwartet hat. Das stimmt die Leute immer zufrieden."
Er selbst ist nach dem Punktgewinn von Melbourne ebenfalls zufrieden. "Es ist gut mit ein paar Punkten in der Tasche hierher zu kommen." Allerdings gebe es noch "einige Autos", die schneller als BMW Sauber sind. "Deswegen müssen wir noch auf Probleme bei den Top-Teams hoffen, um ganz vorne mitmischen zu können. Aber wir sollten nicht zu weit weg sein."
Neben Renault und McLaren, sieht Villeneuve auch Williams vor der eigenen Truppe. "Sie sind aus irgendeinem Grund richtig konkurrenzfähig", sagt er. "Sie scheinen ein sehr gutes Auto zu haben und sie haben den Reifenhersteller gewechselt. Das scheint ihnen geholfen zu haben."



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