"MF1 hätte viel schneller sein können." So lautete die Schlussfolgerung aus den Aussagen der beiden Piloten und der Teamverantwortlichen nach dem Qualifying. Und das war kein Aprilscherz - sie meinten es ernst.
Nach dem Rennen sprach Teamboss Colin Kolles aber erneut von einem "bittersüßen" Ergebnis. "Tiago fuhr gut genug um vielleicht in die Top10 zu gelangen." Allerdings verhinderte ein technisches Problem den Beweis dieser Aussage. "Wir müssen die Zuverlässigkeitsprobleme beheben, aber wir verbessern uns stetig und das ist ermutigend."
Christijan Albers ist jedoch "frustriert" nicht dort zu stehen, wo er und das Team "eigentlich sein sollten" - nämlich im Mittelfeld. "Auf der anderen Seite verbessern wir uns immer mehr und konnten wir immerhin das Rennen beenden." Das habe er im letzten Jahr mit Minardi nicht immer gekonnt. "Gegen Ende des Rennens konnte ich mit den anderen mithalten, aber leider haben wir keine Punkte geholt."
Trotz seines Ausfalls zog Tiago Monteiro ein "positives" Fazit des Wochenendes. "Wir hatten einen tollen Freitag, einige Probleme am Samstag und ein großartiges Rennen am Sonntag. Ich konnte einige sehr gute Rundenzeiten im Vergleich zu den anderen fahren. Ich hätte sogar in die Top10 kommen können. Leider gibt es in der F1 immer mal Probleme. Diesmal behinderte mich ein technisches Problem daran das Rennen zu beenden. Es ist frustrierend, aber that's racing."



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