Juan Pablo Montoya gelüstete es nach dem Freien Training nach einem neuen Motor. Doch sein Team sagt: Nein.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
JPM behält seinen Achtzylinder., Foto: Sutton
Da ein Motorwechsel eine Strafversetzung in der Startaufstellung mit sich bringt, ist es nicht gerade alltäglich, dass ein Fahrer einen solchen Motorwechsel an seinem Auto fordert. Genau das tat aber Juan Pablo Montoya nach den Freien Trainings in Bahrain.
"Der Motor zieht nicht. Wir wissen nicht warum, aber mir fehlen bei der gleichen Drehzahl wie Kimi 7 km/h auf der Geraden", beschwerte sich der Kolumbianer. "Solange wir nicht nur 10. oder 12. werden wollen, sollten wir darüber nachdenken den Motor zu wechseln. Allerdings ist das nicht meine Entscheidung."
Richtig. Es ist die Entscheidung der Ingenieure und des Teams. Und dieses Team sagt in Person von Teamboss Ron Dennis: "Die Motoren sind absolut in Ordnung. Es gibt keinen Unterschied bei den Motoren."
Stattdessen gebe es Unterschiede beim Engine-Mapping, welche durch verschiedene Drehzahlen hervorgerufen würden. "Das macht den Motor schwierig zu fahren."
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