"Wenn die in diesem Jahr nicht gewinnen, dann rollen Köpfe", sagt Premiere-Experte Hans-Joachim Stuck über Toyota - aber hört man sich im Fahrerlager von Bahrain um, dann zweifeln nicht wenige daran, dass den Japanern aus Köln das gelingen könnte.
Nicht gerade berauschende Testzeiten über den Winter lassen vielfach den Eindruck entstehen, dass Toyota dieses Jahr von der Spitze sogar weiter weg ist als 2005. Ralf Schumacher freilich sieht das noch relativ gelassen: "Wir wissen doch in Wirklichkeit selbst nicht, wo wir genau stehen - genau wie alle anderen auch. Es wird hier zum ersten realistischen Vergleich überhaupt kommen, auch unter Bedingungen, die unseren Reifen besser liegen."
Er sei durchaus nicht beunruhigt, "auch weil ich nicht davon ausgegangen bin, dass wir von Anfang an um die WM mitfahren. Im Moment scheinen Renault, Honda und auch McLaren allen anderen etwas voraus, aber wir müssen sehen, wie sich das alles entwickelt. Wir haben ja zum Beispiel den Reifenhersteller gewechselt, logisch, dass man da nicht auf Anhieb aus beiden Partnern das Beste herausholen kann."
An der ursprünglichen Zielsetzung für 2006, Rennen zu gewinnen und am Ende das beste Bridgestone-Team zu sein, hält er fest: "Ich halte das auch weiterhin durchaus für möglich." Was ja auch beinhaltet, Ferrari zu schlagen: "Sicher, warum nicht..." Dass er das Team seines Bruders Michael auch in dieser Saison nicht unbedingt für WM-Kandidaten hält, äußerte er ja schon mehrfach - und er bleibt auch dabei: "Im Moment sieht es für mich einfach nicht danach aus!"

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