Fernando Alonsos Wunschliste beinhaltet momentan zwei Dinge: Einen Auftaktsieg in Bahrain sowie eine länger anhaltende Durststrecke bei McLaren Mercedes. Denn diese schätzt er momentan "noch nicht" so gut ein. Dafür erwartet er, dass sie in den kommenden Wochen und Monaten immer besser werden und "schon bald so schwer zu schlagen sind, wie im letzten Jahr".
McLaren-Boss Ron Dennis schätzt die Situation ähnlich ein: Er erwartet, dass sein Team immer besser und besser wird. Natürlich schließt das nicht aus, dass die Chrompfeile schon an diesem Wochenende konkurrenzfähig sind.
Von "Zuversicht" möchte der Brite dennoch nicht sprechen. "Dieses Wort gibt es in unserem Vokabular nicht. Es ist eine Schwäche und keine Stärke", verriet er in Bahrain.
Bei den Wintertests habe man "gute Arbeit geleistet" und das Auto sei "konkurrenzfähig". Jetzt würde es "von Rennen zu Rennen stärker" werden. "Das ist unser Markenzeichen. Wir verbessern uns kontinuierlich."
Die anfänglichen Zuverlässigkeitsprobleme sollen mittlerweile überwunden sein. Und auch die eher langsamen ersten Testzeiten nahm Dennis gelassen hin. "Es gab keinen Grund hart zu pushen, deshalb ließen wir es bei den ersten Tests langsam angehen."
Eine Vorhersage des Kräfteverhältnisses wagt er trotzdem nicht. "Der Sonntag wird zeigen wie konkurrenzfähig wir im Vergleich zu den anderen sind. Aber wir schätzen die Situation realistisch ein." Die Testzeiten einiger Rivalen sieht Dennis hingegen als Show an: "Wir glauben, dass einige andere Teams eine kleine Show hingelegt haben", spielt er möglicherweise auf Honda an. Die Japaner hatten besonders beim letzten Test in Valencia mit einem ultraschnellen neuen Rundenrekord geglänzt.



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