Um 10:35 Uhr rollte Takuma Sato erstmals vor den Augen der Öffentlichkeit und den Objektiven der Fotografen in einem Rennauto des Super Aguri Teams aus der Box.
Nachdem Sato bereits in der letzten Woche einen privaten Shakedown des modifizierten Arrows Boliden auf einem Flugplatz in England absolviert hat, stehen seit heute die ersten offiziellen Testfahrten des Teams von Aguri Suzuki in Barcelona auf dem Programm.
Nach einer ersten Installationsrunde absolvierte der japanische Ex-BAR-Pilot auch eine erste gezeitete Runde, die er mit rund neun Sekunden Rückstand auf die aktuelle Bestzeit von Mark Webber in 1:30.244 Minuten abschloss.
Der SA05 getaufte Ex-A23 trägt momentan noch ein beinahe komplett weißes Aerodynamikkleid, auf dem nur die Sponsorenlogos von Reifenpartner Bridgestone sowie Motorenlieferant Honda prangen.
Das Auto selbst sieht bis auf wenige kleinere Details genauso aus wie der A23, in dessen Heimatfabrik in Leafield das Super Aguri Team sich eingemietet hat. Die größten Änderungen sind ohnehin unter der Oberfläche zu finden: Um die verschärften Crash-Tests für die Saison 2006 zu bestehen, musste der vier Jahre alte Wagen an mehreren Stellen verstärkt werden.
Besonders konkurrenzfähig dürfte der Rennstall von Ex-GP-Fahrer Aguri Suzuki also nicht sein. Das soll sich aber mit dem Europa-Auftakt ändern: Dann soll mit dem SA06 der erste eigene Wagen des Teams debütieren. Dieser soll angeblich mit der Hilfe von Honda-Ingenieuren entworfen worden sein.



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