Auch in Madrid wird es nichts mit einem Comeback für Isack Hadjar. Zwar hatte sich Red Bull in den letzten Tagen lange Hoffnungen darauf gemacht und die finale Entscheidung hinausgezögert, doch Hadjar ist nach seiner Handverletzung immer noch nicht fit genug, um ein Formel-1-Rennen zu bestreiten.

So geht die Ersatz-Formation bei Red Bull und bei den Racing Bulls am nächsten Wochenende in die nächste Runde. Liam Lawson bleibt neben Max Verstappen, während Yuki Tsunoda ein drittes Rennen im Racing Bull neben Arvid Lindblad bekommt.

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Red Bull traf die Entscheidung am Montagabend nach dem Italien-GP. Hadjars Genesung schreite allerdings positiv voran, versichert das Team in einer kurzen Stellungnahme. Er wird in Madrid zumindest wieder wie schon in Zandvoort an der Strecke sein und das Team unterstützen, auch wenn er nicht fahren kann. Darüber hinaus hat Red Bull nichts entschieden. Nach Madrid hat man eine Woche Pause, dann erst folgt das nächste Rennen in Baku.

Ein Comeback in Madrid nicht zu riskieren ist jedenfalls sinnvoll. Schließlich ist das ein brandneuer Stadtkurs, und kein einfacher. Das erhöht auch das Unfallrisiko. Die Formel 3 hatte als erste Rennserie Ende August dort offizielle Testfahrten abgehalten und gleich für eine Serie an roten Flaggen gesorgt.

Die soliden Leistungen der Ersatzfahrer machen die Entscheidungen auch ohne Zweifel einfacher. Liam Lawson hatte in Zandvoort direkt gepunktet. Sein schlechtes Monza-Wochenende war nach einer Motor-Strafe und einem Schaden früh im Rennen nicht aussagekräftig. Bei den Racing Bulls holte Yuki Tsunoda dafür in Monza einen Punkt. Sofern der ein von Audi angestrengtes Berufungsverfahren übersteht, welches auf einen Schlampigkeitsfehler von Tsunoda beim Restart zurückgeht.