Vor nicht einmal zwei Jahren konnte nichts und niemand Ferrari aufhalten. Dann kam die Saison 2005 und alles änderte sich. Bei den zurückliegenden Wintertests ließ die Scuderia zwischen den Testrunden immer wieder einmal Ansätze dieser alten Dominanz durchblicken. Und das nicht nur, weil man seit Jahresbeginn 2006 wieder mit einem F2004 aus der glorreichen roten Zeit testet.
Am letzten Testtag in Barcelona konnte aber auch der letzte Weltmeisterwagen aus Maranello nicht mehr helfen: Der Schnee zwang Ferrari und alle anderen Teams dazu vorzeitig die Heimreise anzutreten. Die Heimat hatten die Italiener übrigens wegen der zu kalten Temperaturen in Mugello verlassen, um ihren neuen 248 F1 im 'warmen' Barcelona zu testen.
"Trotzdem habe ich gestern einen ersten, wenn auch kleinen Eindruck von der momentanen Konkurrenzsituation gewinnen können", zeigte sich Michael Schumacher nach dem ersten Konkurrenzvergleich zwischen dem 248 F1 und den neuen Autos von BMW Sauber, McLaren, Honda und Toyota zufrieden. "Ich denke, Renault ist sehr gut vorbereitet, sehr schnell, sehr konstant - das Team, das es wieder zu schlagen gilt."
"Honda macht auch einen guten Eindruck, aber wir sind auch ganz zufrieden mit unserer Arbeit. Das Auto ist recht zuverlässig, es gibt ein paar Kleinigkeiten auszumustern, aber nichts Schwerwiegendes. Vom Speed sieht es gut aus."
Für echte Einschätzungen sei es noch zu früh, "aber unser 248 F1 scheint schon ein Auto zu sein, mit dem wir wieder um die Meisterschaft mitkämpfen können".



diese Formel 1 Nachricht