Max Verstappen und die britische Presse – diese Geschichte ist um ein Kapitel reicher. Als der vierfache Formel-1-Champion zu seiner Medienrunde vor dem Großen Preis von Japan eintraf, war noch alles in Ordnung. Für einen kurzen Moment.
Doch als ein Journalist ihm die erste Frage zum bevorstehenden Rennwochenende in Japan stellen wollte, stoppte ihn Verstappen und stellte klar: "Einen Moment! Ich spreche nicht mit dir, bevor er geht." Mit ER war jener britische Journalist gemeint, der ihn im Vorjahr nach der WM-Niederlage in Abu Dhabi darauf angesprochen hatte, ob er den Zwischenfall mit George Russell in Spanien im Nachhinein bereut.
Verstappen kassierte im Rennen eine 10-Sekunden-Strafe und fiel vom fünften auf den zehnten Platz zurück – wichtige WM-Punkte angesichts dessen, dass Verstappen den Titel um zwei Punkte gegen Lando Norris verlor. Eine vermeintliche Reaktion des Journalisten auf seine Antwort ließ Verstappen damals komplett aus der Haut fahren. "Was grinst du mich jetzt so blöd an?"
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Britische Presse für Verstappen ein rotes Tuch
In Suzuka ließ es der Red-Bull-Pilot gar nicht erst so weit kommen und warf den Journalisten direkt hinaus. "Im Ernst? Du willst, dass ich gehe? Wegen genau der Frage, die ich dir in Abu Dhabi gestellt habe? Du bist deswegen wirklich sauer?" wollte der Journalist wissen. Verstappens knappe Antwort: "Ja. Raus!"
Es ist kein Geheimnis, dass sich Verstappen von der britischen Presse ungerecht behandelt fühlt, weil diese seine Fahrweise oftmals kritisieren. So stichelte er gegen diese auch nach seiner Triumphfahrt beim Brasilien-GP 2024 in der offiziellen Pressekonferenz.
"Ich schätze es, dass ihr alle hier seid, aber ich sehe keine britische Presse. Mussten die schon zum Flughafen laufen oder wissen sie nicht, wo die Pressekonferenz stattfindet?" sagte er damals. In Mexiko 2022 boykottierte Verstappen sogar das komplette Wochenende die Fragen eines britischen TV-Senders.
Die Starts in der Formel-1-Saison 2026 sind echte Gamechanger. Während Ferrari regelmäßig die Führung übernimmt, fällt Max Verstappen weiter zurück als alle anderen. Die Analyse gibt's hier:



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