"Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht das gemeinsame Bekenntnis zur Präzision." Am Donnerstag gab Audi einen neuen Formel 1-Sponsor bekannt. Dabei handelt es sich um eine mehrjährige, strategische Partnerschaft mit Gillette. "Gillette ist eine der bekanntesten Marken in der Geschichte des Sportmarketings [...] und passt perfekt zu den herausragenden globalen Partnern, die unser Team bereits unterstützen", sagte Stefano Battiston, Chief Commercial Officer des F1-Rennstalls.
Die bekannteste Sponsoring-Partnerschaft in der Königsklasse ging Gillette in den 90er Jahren mit Benetton ein. 1997 war das Logo groß auf der Heckflügelendplatte des B197 zu sehen, mit dem Gerhard Berger den Deutschland GP gewann. Gillette sponserte auch Bruno Senna während seiner kurzen F1-Karriere. Das Branding war auf seiner Teamkleidung sowie auf seinem Lotus-Boliden 2011 und dem Williams 2012 zu sehen. Zuletzt war Gillette 2013 und 2024 Marketing-Sponsor von McLaren, allerdings suchte man das Gillette-Logo vergebens auf den Autos.


Audi-Titelsponsor kritisiert Ferrari
Audi hat bereits eine Reihe von Partnern bekannt gegeben, darunter Adidas, Paulaner und zuletzt NinjaOne. Die am prominentesten platzierte Marke ist natürlich Titelsponsor Revolut. Das britische Bankunternehmen taucht deshalb auch im offiziellen Namen des F1-Rennstalles auf. "Ein Sponsor muss auf natürliche Weise zum Aussehen und zu den Werten eines Teams passen", erklärte Antoine Le Nel, Chief Marketing Officer von Revolut, im Podcast von Business of Sport.

In dem Interview kritisierte er auch offen die Lackierung von Ferrari, die zuletzt ein großes blaues HP-Logo auf dem traditionell roten Auto aufwies. "Nichts für ungut, aber ich denke, dass das, was HP und Ferrari mit ihren Autos gemacht haben, vom Design her nicht gut ist. Wie kann man Blau auf ein rotes Auto setzen?" Aber auch Audi selbst sorgte bei der Präsentation des R26 Concept für Aufsehen (alle Details im Video). Die finale Lackierung mit allen Sponsors gibt es nächste Woche beim Event in Berlin zu sehen.



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