Am 24. Januar enthüllt Ferrari seinen neuen Boliden für die Saison 2006. Michael Schumacher wird seine Zukunft hingegen frühestens zur Jahresmitte preisgeben.
Sein Teamchef und Freund Jean Todt wird bis dahin aber keinen Druck auf den Ex-Champion ausüben: "Er bekommt keinen Druck seitens des Teams", wiederholte Todt mehrmals. "Sobald Michael bereit ist sich zu entscheiden, sind wir es auch."
Um auf den Fall der Fälle eines Rücktritts vorbereitet zu sein, müsse sich das Team entsprechend vorbereiten. "Es liegt an uns auf jede Situation vorbereitet zu sein und dafür zu sorgen, dass Ferrari nicht benachteiligt wird und immer ein Siegerteam bleibt." Viele der Gerüchteköche werden in diese Aussage die Geschichten über Vorverträge mit Valentino Rossi oder Kimi Räikkönen hineininterpretieren.
Aber Todt macht sich keine Sorgen, dass die Roten auch nach Michael Schumacher noch attraktiv sein werden: "Ferrari ist das Team mit der größten Geschichte und hat so viele Weltmeisterschaften mit Top-Fahrern gewonnen. Wir werden auch nach Michael noch große Fahrer haben, die mit Ferrari Geschichte schreiben werden."
Aber all das zählt momentan nicht. Denn jetzt gilt es sich auf die Saison 2006 zu konzentrieren. "Michael ist motiviert und das sah man bereits daran, dass er noch vor Weihnachten testen wollte. Wie wir alle war er mit der Saison 2005 sehr unzufrieden und er möchte es 2006 besser machen."



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