Am 1. September kehrt ein altbekanntes Gesicht in neuer Funktion zurück: Formel 1-Urgestein Axel Kruse wird neuer Chief Operations Director bei Williams. Nach 15 Jahren bei Sauber wechselt der Deutsche zu Williams und wird dort Fred Brousseau als Chief Operations Director ersetzen. In gewisser Weise ist es für Kruse ein Comeback, denn bereits Anfang der 2000er Jahre arbeitete er mit Williams zusammen, damals als Ingenieur bei BMW.
Zwischen 2000 und 2005 rüstete BMW das Team aus Grove mit Power Units aus. In den Jahren 2002 und 2003 feierte man mit Platz zwei in der Konstrukteurswertung die größten gemeinsamen Erfolge. "Ich freue mich sehr darauf und kann es kaum erwarten loszulegen", erklärte Kruse. "Williams ist ein legendärer Rennstall mit großen Ambitionen. Bereits als junger Ingenieur habe ich die Professionalität und die Leidenschaft des Teams hautnah miterlebt. Damals erreichten wir den Vizetitel. Jetzt muss das Ziel sein, den ersten Platz in der Konstrukteurswertung zu erreichen."

Axel Kruse wurde als Williams Chief Operations Director verpflichtet.
Williams: Mit Umstrukturierung zurück an die F1-Spitze
Hinter Williams liegt aktuell eine schier nicht enden wollende Ausfallserie. In fünf Rennen holten Alex Albon und Carlos Sainz nur acht Punkte. In Belgien lief es wieder besser: Williams erzielte ein zweistelliges Punkteergebnis und meldete sich damit zurück im Kampf um Platz fünf in der Konstrukteurswertung. "Axel ist das nächste Top-Talent aus dem Fahrerlager, das zu uns stößt", freute sich Teamchef James Vowles.
"Er wird die wichtige Arbeit von Fred fortsetzen, um unser Team wieder auf Meisterschaftsniveau zu bringen." Neben Kruses Verpflichtung gab Williams eine weitere Personaländerung bekannt: Designdirektor Matt Harmann wurde zum Technischen Direktor für den Bereich Engineering befördert. Harmann kam 2024 von Alpine zu Williams und soll nun den nächsten Entwicklungsschritt auf technischer Seite verantworten.



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