Vierter Sieg im sechsten Rennen: Oscar Piastri gewann auch das Formel-1-Rennen in Miami. Der Australier setzte sich gegen seinen McLaren-Teamkollegen Lando Norris durch und baute damit seine WM-Führung auf 16 Zähler aus. Dritter wurde Mercedes-Pilot George Russell, der sein anfangs durchwachsenes Rennwochenende mit einem Podest versöhnlich beendete. Wer folgt nach dem Siegertreppchen?

Platz Fahrer Team Rückstand
1Oscar PiastriMcLaren-
2Lando NorrisMcLaren+4.630 s
3George RussellMercedes+ 37.644 s
4Max VerstappenRed Bull+39.956 s
5Alexander AlbonWilliams+48.067 s
6Kimi AntonelliMercedes+55.502 s
7Charles LeclercFerrari+ 57.036 s
8Lewis HamiltonFerrari+ 1:00.186 s
9Carlos SainzWilliams+ 1:00.577 s
10Yuki TsunodaRed Bull+ 1:14.434 s
11Isack Hadjar Racing Bulls+ 1:14.602 s
12Esteban OconHaas+ 1:22.4006 s
13Pierre GaslyAlpine+ 1:30.445 s
14Nico Hülkenberg Sauber+ 1 Runde
15Fernando AlonsoAston Martin+ 1 Runde
16Lance StrollAston Martin+1 Runde
17Liam LawsonRacing BullsAusfall
18Gabriel BortoletoSauberAusfall
19Oliver BearmanHaas Ausfall
20Jack DoohanAlpineAusfall

Max Verstappen musste sich nach seiner Fabel-Pole vom Samstag mit dem vierten Platz zufriedengeben. Der Red-Bull-Fahrer konnte sich bei trockenen Streckenverhältnissen nicht gegen die beiden McLaren-Piloten wehren und war bis zur Rennhälfte mit P3 auf Podestkurs. Doch in Runde 29 blieb Haas-Pilot Oliver Bearman wegen eines Motorenschadens liegen und sorgte für ein Virtuelles Safety-Car.

Verstappen, der zuvor gestoppt hatte, konnte nicht von der Zeitersparnis eines VSC-Stopps profitieren. Anders Mercedes-Fahrer Russell, der die Gelegenheit ausnutzte und nach seinem Reifenwechsel geradeso vor Verstappen wieder auf die Strecke zurückkehrte. Am Briten kam Verstappen in den verbleibenden 28 Runden nicht mehr vorbei.

Hinter Verstappen fuhr Alexander Albon für Williams ein Top-Resultat ein und konnte sowohl Kimi Antonelli auf P6 als auch beide Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton auf den Plätzen sieben und acht hinter sich halten. Der zweite Williams-Fahrer Carlos Sainz sammelte mit seinem neunten Rang zwei weitere WM-Punkte ein. Die Top-10 beschließt Yuki Tsunoda im Red Bull.

Vier Formel-1-Ausfälle im Miami-Rennen

Der beschädigte Haas von Oliver Bearman nach Crash
Oliver Bearmans Miami-Rennen war wegen eines Motorschadens vorzeitig vorüber, Foto: Haas F1 Team

Nicht nur Oliver Bearman musste seinen Haas aufgrund eines Schadens vorzeitig abstellen. Auch Sauber-Pilot Gabriel Bortoleto sah wegen technischer Probleme die Zielflagge nicht. Der brasilianische Rookie wartet somit weiter auf seine ersten WM-Punkte in der Königsklasse.

Ebenso punktlos in diesem Jahr sind bisher Alpine-Fahrer Jack Doohan und Liam Lawson von den Racing Bulls geblieben. In Miami sorgten beide gemeinsam für ihr vorzeitiges Ausscheiden. Nach dem Start rumpelten beide Rookies in der ersten Kurve aneinander, wobei sich Doohan an Lawsons Unterboden den Reifen aufschlitzte. Für den Australier war bereits nach einer Kurve der Sonntag vorbei, Lawson stellte den Boliden wegen zu großer Schäden nach 37 von 57 Runden ab.

Position Fahrer Punkte Konstrukteur
1Oscar Piastri131McLaren
2Lando Norris115McLaren
3Max Verstappen99Red Bull
4George Russell93Mercedes-AMG
5Charles Leclerc53Ferrari
6Kimi Antonelli48Mercedes-AMG
7Lewis Hamilton41Ferrari
8Alexander Albon30Williams
9Esteban Ocon14Haas
10Lance Stroll10Aston Martin F1 Team
11Yuki Tsunoda9Red Bull
12Pierre Gasly7Alpine
13Carlos Sainz jr.7Williams
14Nico Hülkenberg6Sauber
15Oliver Bearman6Haas
16Isack Hadjar5Racing Bulls
17Fernando Alonso0Aston Martin F1 Team
18Liam Lawson0Racing Bulls
19Jack Doohan0Alpine
20Gabriel Bortoleto0Sauber

Jenseits der Top-10 holten auch die drei Franzosen Isack Hadjar, Esteban Ocon und Pierre Gasly keine Punkte. Nico Hülkenberg wartet nach P14 weiter auf die nächsten Zähler nach seinem Punkteresultat beim Saisonauftakt in Australien. Die letzten beiden Autos im Ziel stellte Aston Martin mit Fernando Alonso und Lance Stroll.

Ferrari erlebte in Miami ein desaströses Rennwochenende. Die Scuderia war in Miami langsamer als Williams. Warum es für Lewis Hamilton und Charles Leclerc so schlecht läuft, erklärt Christian hier im Video:

Neuer Ferrari-Tiefpunkt! Sogar langsamer als Williams? (18:31 Min.)